Dr. Holger Braach
(homöopathischer Heilpraktiker)

Therapie, Beratung,
Prävention


Termine und Vorträge

 

 
KLASSISCHE HOMÖOPATHIE & ERGÄNZENDE NATURHEILVERFAHREN
(PRIVATPATIENTEN + SELBSTZAHLER)

Um der Komplexität von Krankheitsprozessen besser gerecht zu werden, und schnellere Heilerfolge erzielen zu können, nutzen wir in unserer Praxisgemeinschaft homöopathische, manuelle und psychotherapeutische Heilverfahren oft gleichzeitig aufeinander abgestimmt.

Aus der Vielfalt der homöopathischen Schulen haben wir uns für die klassische Homöopathie entschieden, weswegen im Folgenden dieses Verfahren erläutert wird.

Die klassische Homöopathie:

Ein erfahrener Experte kann auf scheinbar geheimnisvolle Weise den Gesamtzusammenhang Ihrer Symptome wie eine Landkarte verstehen und die Gesamtheit Ihrer momentanen Symptome wie eine Beschreibung Ihrer psycho-sozialen Erkrankungsgeschichte deuten und oft überraschende Heilungserfolge bewirken.

Gerade bei chronischen Beschwerden arbeiten wir (aufgrund der Abhängigkeit von Ihrer persönlich individuellen Erkrankungsgeschichte) mit Unterstützung von modernen psychotherapeutischen Verfahren. Dies vervielfacht nach unserer Erfahrung Ihre potenziellen Heilungschancen, denn auf verschiedenen "Ebenen" kann sehr engmaschig aufeinander abgestimmt gearbeitet werden.

Was versteht man in der klassischen Homöopathie unter Ebenen?

Die klassische Homöopathie unterscheidet beim Menschen drei verschiedene Ebenen, auf denen sich Symptome ausdrücken können:
a) die geistige Ebene
b) die emotionale Ebene
c) die körperliche Ebene

Diese Ebenen stehen zwar miteinander in Wechselwirkung, sie werden aber aus Sicht der klassischen Homöopathie -im Gegensatz zu anderen homöopathischen Schulen!- zunächst als Hierarchie angesehen.

In der Literatur werden häufig die Ebenen wie folgt untergliedert (angelehnt an Brüggenolte, 2007):

Geistige Ebene Emotionale Ebene Körperliche Ebene
Zerstreutheit Unzufriedenheit Hautkrankheiten
Konzentrationsschwäche Angst Knochenkrankheiten
Vergesslichkeit Reizbarkeit Muskelerkrankungen
Lethargie (geistesabwesend) Kummer Lungenkrankheiten
Stumpfsinn (Trägheit und Benommenheit) Phobien (Furcht)
Nierenkrankheiten
Sinnestäuschungen Qualvolle Angst Leberkrankheiten
Paranoide Vorstellungen / Zwänge Traurigkeit, Schwermut Endokrine Störungen
Destruktives Delirium
Apathie, Unlust Herzerkrankungen
Vollständige Geistesverwirrung Depression mit suicidaler Neigung Gehirnleiden

Warum sind die klassisch-homöopathischen Erst-Gespräche so bedeutsam?

Die Homöopathie unterscheidet zwar die Ebenen. Jedoch anders als in anderen Therapien muss der Therapeut in der klassischen Homöopathie Ihre Beschwerden zu einem Mittel zuordnen können, das auf verschiedenen Ebenen wirken wird, aber zum Zeitpunkt der Medikation nur eine bestimmte Ebene bei Ihnen primär angesprochen werden darf. Wenn es das nicht tut, kann das Symptombild nach der klassisch-homöopathischen Lehre sich verschieben und wird auch für einen Experten schwerer erkennbar, d.h. Ebenen "verlagern" sich (deshalb warnen klassische Homöopathen auch vor Selbst-Medikation, Misch-Präparaten oder Zusätzen in modernen Medikamenten!).

Der Sinn von Erst-Gesprächen liegt daher darin, den Patienten und seine Symptomatik so genau wie nur möglich kennenzulernen, um sie den unterschiedlichen Wirkungsbereichen von Medikationen zuzuordnen. Dabei müssen die verschiedenen Symptome im Krankheitsfall

a) nach ihrer hierarchischen Position identifiziert und
b) nach ihrer Intensität beurteilt werden,

um dann ...

c) das eine passende Mittel für diese Ebene zu diesem Zeitpunkt zu finden.